Alltag

WOHNEN / Alltag

Die Stiftung St. Beatus versteht sich vor allem als Lebens-Raum für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Grundvoraussetzung für alle Wohn- und Lebensformen in der Stiftung St. Beatus ist eine minimale Absprachefähigkeit. Auch darf keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung vorliegen.  Die derzeit bis zu 30 Bewohner*innen wohnen in Einzelzimmern in einer von sechs Wohnformen in zwei Häusern der Institution sowie in begleiteten Aussenwohnungen. Jede*r Bewohner*in hat Zugang zu einer Waschmaschine und einer Küche und damit im Alltag die Möglichkeit, selbst zu waschen und/oder zu kochen, muss das aber nicht. Duschen und WCs befinden sich auf der Etage und werden mit zwei bis vier Mitbewohner*innen geteilt. Die Art und Intensität der Begleitung sowie die Gestaltung des Lebensumfeldes und der Abläufe orientieren sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Bewohnenden und beziehen milieutherapeutische Gesichtspunkte mit ein. Es besteht ein Nachtpikettdienst. Austretenden Bewohner*innen bietet die Stiftung einen Vertrag über „ambulante Assistenz plus“ an.

Konzept Wohnen

ARBEITEN

Tagsüber arbeiten die Bewohner*innen in institutionsinternen Ateliers oder – soweit sie dazu fähig sind – auch ausserhalb der Institution. Derzeit bieten wir Arbeitsplätze in folgenden Bereichen an:

  • Kreativ-Atelier (textiles Gestalten, Weberei, Floristik)
  • Garten, Kräuterverarbeitung
  • Holzwerkstatt
  • Hauswirtschaft (Küche, Wäscherei)
  • „Treff“ (Aktivierungs-Atelier)

Konzept Arbeit / Tagesstruktur

UNSERE PRODUKTE

In unseren Ateliers entstehen Produkte für den täglichen Bedarf: Kräutersalz, Anzündholz sowie Hand- und Geschirrtücher. Daneben Gewobenes, Gestricktes und Kreationen aus natürlichen Materialien, Blumengebinde, Geschenke. Die Produkte sind Unikate; wir verkaufen sie über unser „Lädeli“ an der Endorfstrasse 40A, während unseres Herbstfestes jeweils am 1. Samstag im September und an ausgewählten Märkten.

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THERAPIE im Alltag

Die Stiftung St. Beatus hat im Rahmen der Gestaltung der Gemeinschaft einen milieutherapeutischen Auftrag. Das Gemeinschaftsleben in der Stiftung als Lebens- und Arbeitsumfeld der Bewohnenden wird von allen gemeinsam so gestaltet, dass es vorhandene Ressourcen zu entfalten hilft und „seelenhygienisch“ wirkt.

  • Das beginnt bei der Gestaltung der Räume selbst, der Innenräume wie der Umgebung,
  • setzt sich in einem bewusst in Anknüpfung an übergeordnete kosmische und Bio-Rhythmen gegliederten Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus fort,
  • der mit bewusst gestalteten rituellen Elementen wie dem Morgenkreis oder den Jahres(zeiten)festen akzentuiert wird,
  • und findet seinen Ausdruck auch darin, wie Sozialprozesse angeregt, begrenzt und gesteuert werden.

Therapie-Konzept